Dei Geschichte van Fabbenstie
Ouwer den Ursprung van den Namen Fabbenstie gif dat verschiedene Deutungen. Äine wiest up den mööchlichen
ersten Siedler hen, dei vellichte „Fabbe“ or „Vabbe“ heiten heff. In de Mitte van'n 17. Johrhunnert gaff
et den Namen „Vabbenstätte“. Äine annere Version hölt dei Verwandschapp met den
lateinischen Wort „faba“ (Bouhne) fö mööchlich.
Wenneer sik dei ersten Minsken in Fabbenstie ansiedelt hett, wäit man nich genau.
Urnenfunne wiest owwer up äine Besiedlung in'n 1. Johrdousent van ouse Tiedrieknung hen.
Et gaff twei Urnenfunne in Fabbenstie, dei beide in dei Karolinger Tied (8./ 9. Johrhunnert)
datiert sind. (Up dei Stie Nr. 8 (Langewisch) von Archäologen van'n Westfälischen Landesmuseum
Münster un up dei Stie Nr. 3 (Kemner) van den Professor Langewisch van Büüne).
Die Flurname Kottnhülsen (Ilexstrauch) in'n Südwesten van Fabbenstie es früher dei Name vö dat
ganze Dourp wiäsen. 1701 gaff et in „Kurzenhulß“ dei ersten Schoule, wahrscheinlich göng dat van
den Gutsherrn van dei Ellerburg in de Noichte ut. In den Ortsdeil Kottnhülsen wörn woll dei Ställe
van dei Ellerburg. Dei vieln Gebäude in düsse Giegend wiest dorup hen, mäint dei Heimatforscher.
Nau den datigjöhrigen Krieg (1648) gaff et in Fabbenstie 70 Stiäen. 40 dovann wörn Lieväigene
van dei Gutsherrn van Benkhusen, van dei Ellerburg un van den Stifte Lievarn.
Die ersten Fabbenstiär Anwesen sind up ein'n Hügel bouet wurn wiägen den Schutz vör Uowerschwemmungen
van dei Aue. Äine annere Gruppe van Siedlern häff den ganz bewusst dat Tal vanne Aue wiählt,
weil dei Wiske do goe Bedingungen fö dat Hauln van Käue, Schoupe un Piäre wörn.
1965 häff Fabbenstie denn oll äine Fläche van ungefähr äin qkm an dei Stadt Espelkamp, dei nau den Kriege niet entstaun es, affgiebn.
Met dei Gebietsreform (1973) es Fabbenstie denn äine Ortschapp van die Stadt Espelkamp wurdn.